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Jakobspilgerweg
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Wege der Jakobspilger in Westfalen

Die Pilgerfahrt ins nordspanische Santiago de Compostela hat eine Tradition, die bis in das Mittelalter zurückgeht. Seit der Entdeckung des angeblichen Grabes des Apostels Jakobus d. Ä. im 9. Jahrhundert ziehen kontinuierlich Pilger aus ganz Europa nach Gallizien. Seit dem 10. Jahrhundert sind Pilger aus Deutschland, nach bisherigen Forschungsstand seit dem 12. Jahrhundert auch aus Westfalen bekannt.

Im Jahr 1987 veröffentlichte der Europarat eine Deklaration, in der den Jakobswegen größte symbolische Bedeutung für die Entstehung Europas beigemessen wird. Es wird dazu aufgerufen, diese Wege mit wissenschaftlichen Mitteln zu erforschen, zu kennzeichnen und zu pflegen, um diese bedeutende Kulturstraße Europas ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
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Gesucht werden günstige Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger in Gevelsberg Drucken E-Mail

Gesucht werden günstige Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger in Gevelsberg


Seit der offiziellen Einweihung des neuen Jakobsweges von Osnabrück nach Wuppertal-Beyenburg über Herdecke, Hagen, Gevelsberg, Breckerfeld, Ennepetal und Schwelm, wandern zunehmend Pilger auf dieser Strecke. In den letzten Monaten häufen sich die Anfragen der Jakobspilger nach einfachen und preisgünstigen Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Weges. Aus diesem Anlass trafen sich die Kirchengemeinden und Anbieter von Unterkünften der v. g. Städte Anfang November 2008 im Gevelsberger Rathaus, um nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Bei dieser Gesprächsrunde stellte sich heraus, dass viele Privatpersonen Zimmer für Pilger zur Verfügung stellen möchten, aber nicht daran interessiert sind, diese Information der Öffentlichkeit im Rahmen von Flyern oder Internetseiten zur Verfügung zu stellen.

Man einigte sich darauf, dass für jede Stadt Koordinatoren benannt werden, die Informationen über diese "nichtöffentlichen Unterkünfte" bereit halten und bei entsprechenden Anfragen an die Pilger weitervermitteln. Auf Gevelsberger Stadtgebiet haben sich neben dem für die Touristik zuständigen Mitarbeiter Dietmar Grimm als Koordinator Klaus-Detlev Fröhlich zur Verfügung gestellt, dessen Haus direkt am Jakobsweg liegt und der bereits vor Jahren Pilger bei sich aufgenommen hatte.

Die beiden Koordinatoren wünschen sich, dass sich möglichst viele Personen, die z. B. nach Auszug von Kindern o. ä. über Privatzimmer verfügen, diese für Pilger zur Verfügung stellen. Falls Sie über solche Angebote verfügen, melden Sie sich bitte bei dem städt. Touristiker Dietmar Grimm (Tel. 02332/771-169 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der die Daten zentral entgegen nimmt.
 


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