| 13 Jahre die Konstante der Gemeinde |
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Drei Pfarrer, viele Messdiener und ungezählte Gottesdienste hat Georg Grothe in der katholischen Gemeinde Sankt Engelbert erlebt. 13 Jahre lang war Küster Grothe „die Konstante” im Gemeindeleben. Mit einer kleinen Feierstunde verabschiedete die Gemeinde den „alten” Küster und begrüßte den neuen. Eduard Osysek übernimmt die Aufgabe von Georg Grothe. „Fast tut es mir leid, dass er aufhört. Wir haben in den letzten Tagen gut zusammen gearbeitet”, dankte Osysek seinem Vorgänger. Übergang wird fließend sein Der 58 Jahre alte Eduard Osysek kommt aus der Metallbranche, hat zwei Kinder und ist seit 35 Jahren Mitglied der Gemeinde. „Der Job hier hat sich so ergeben. Meine Bewerbung hat geklappt, denn in der Metallbranche wurde es körperlich immer schwerer für mich”, sagte Osysek, der nun noch den „Küsterkurs” des Bistums Essen absolviert. Der Übergang zwischen dem alten Küster Grothe und dem neuen Küster Osysek wird fließend sein, denn einige Wochen bleibt Grothe noch als helfende Hand an Osyseks Seite. „Sie waren immer der Mann im Hintergrund, der vielen Damen und Herren gedient hat und dabei die Balance nicht verloren hat”, dankte auch Lothar Isken-Nieder, Vorsitzender des Gemeinderates, dem scheidenden Küster. Der zeigte sich ungewohnt offen. „Ich habe drei Pfarrer hier erlebt. Mit dem ersten, das waren schöne Zeiten. Mit dem zweiten Pfarrer, das waren schlechte Zeiten und über den dritten kann ich noch nichts sagen, schließlich arbeite ich noch hier”, erntete Grothe in seiner kurzen Abschiedsrede Gelächter und Applaus. Am liebsten sei ihm ein einfaches „Danke” gewesen, denn das zeige die Wertschätzung, die ihm entgegen gebracht worden sei, dankte Grothe auch dem amtierenden Pfarrer Christian Becker. Für Georg Grothe und seine Frau Kristina hat der Ruhestand schon begonnen – sie sind in das Seniorenzentrum Haus Maria Frieden umgezogen. „Von Frieden kann da aber keine Rede sein, schließlich haben Sie sich eine Bohrmaschine zum Abschied gewünscht”, flachste Pfarrer Christian Becker. Viele Geschenke – vom Fußball für den Enkel über den Benediktinerwein Dornfelder „Unser Kardinal” bis hin zur Collage der ehemaligen Messdiener – bekam Grothe zur Verabschiedung aus dem Amt. So ganz geht der ehemalige Küster aber nicht – als einfaches Gemeindemitglied bleibt Georg Grothe der Gemeinde erhalten.
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